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Man sagt sich, dass wir Feen über 1000 Jahre alt werden können. Ich habe erst 46 Jahre auf dem Buckel.

Zotter

Jedes Mal, wenn ich bei der Zotter Schokoladen Manufaktur vorbeifliege, tunke ich meinen Zauberstab in die köstliche Schokoladenmasse ein und nasche davon!

Interview mit der Austriandl

Wodurch schmecken deine Produkte so außerordentlich gut?

Durch die Leidenschaft, die wir hineinstecken. Bei Zotter gibt es einfach keine 08/15-Produkte. Es geht immer darum, das Beste aus den Rohstoffen herauszuholen und natürlich auch nur die Besten zu verwenden – selbstverständlich alles in Bio- und Fair-Qualität. Wir machen nicht einfach nur Produkte, sondern wollen zeigen, was Schokolade alles kann.

Was bereitet dir an deiner Arbeit am meisten Freude?

Das Experimentieren. Ich bin gelernter Koch und Konditor, reise viel und finde überall neue, spannende Zutaten. Die Herausforderung lautet dann, diese in Schokolade zu verpacken. Marillen-, Qualitätsweine-, Goldkeimling- und Holz- Schokolade – alles ist möglich. Ich reise auch gern in die Kakao-Anbauländer, um unsere Kakaobauern zu besuchen. Ich schätze es sehr, dass wir die Freiheit haben, direkt mit den Bauern zu verhandeln, abseits vom, doch etwas radikalen, freien Kakaoweltmarkt, der auf die Menschen keine Rücksicht nimmt. Ich finde es ganz wichtig, dass wir als HerstellerVerantwortung übernehmen, für alles, was wir schaffen.

Auf welche kleinen und großen Erfolge blickst du gerne zurück?

Das letzte Jahr war ziemlich turbulent: Wir sind zu den besten Schokoladenherstellern der Welt gewählt worden, wurden beim Academy of Chocolate Award in London gleich mehrfach ausgezeichnet, waren Entrepreneur of the Year in Österreich und beim World Entrepreneur of the Year 2016 in Monaco, außerdem waren wir in Cambridge geladen und noch vieles mehr. Aber ehrlich gesagt, werde ich auch nie den Moment vergessen, als wir unsere Schulden aus der Insolvenz bezahlen konnten, das war für mich persönlich ein Meilenstein. Und es freut mich auch, dass wir es hier in Bergl geschafft haben, obwohl alle meinten, eine Schoko-Erlebnis-Manufaktur würde so weit draußen am Land nie funktionieren. Heute kommen die Leute speziell wegen uns in die Oststeiermark.

Was bedeutet Genuss für dich?

Wie heißt es so schön: Wer nicht genießt, ist ungenießbar! Die wichtigsten Zutaten für den Genuss sind Zeit und Wertschätzung. Schon ein kleines Stückchen Zotter-Schokolade hat genug Power, um Sie zu überraschen. Zurücklehnen, im Mund schmelzen lassen und das Aromenspiel genießen. Nicht beißen, denn das mögen die Aromen nicht!

Was schenkst du einem guten Freund zum Geburtstag?

Schokolade! Ehrlich gesagt, freuen sich wirklich alle über Schokolade. Natürlich packe ich immer die neuesten Kreationen ein, damit es auch eine Überraschung ist. Meist kosten wir gleich zwei bis drei Tafeln gemeinsam und haben Gesprächsstoff für die nächsten Stunden. Gemeinsam Schokolade kosten macht sowieso viel mehr Spaß, und ich höre natürlich auch ganz gern, was die Menschen über unsere Schokolade denke.

Wann hast du dich zum letzten Mal mit einer Fee unterhalten?

Wahrscheinlich noch nie, aber ich unterhalte mich dafür mit meiner Frau, sie ist so etwas wie meine Fee – schließlich arbeiten wir seit fast 30 Jahren zusammen, sind durch dick und dünn gegangen, durch Insolvenz und Erfolg – und haben nie aneinander gezweifelt.